| Kursnummer | 20602 |
| Dozent |
Dr. Helmut Orpel
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| Datum | Donnerstag, 16.04.2026 19:00–20:30 Uhr |
| Gebühr | 7,00 EUR |
| Ort |
vhs-Bildungszentrum
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Der deutsche Bauernkrieg von 1525 ist der sichtbare Ausdruck einer neuen Epoche. Diese Umwälzungen fanden im geistigen und kulturellen Leben dieser Zeit ihren Ausdruck. In der Bildenden Kunst im besonderen Maß. Als kulturelles Erbe sind Spuren davon in den Werken Albrecht Dürers, Tilman Riemenscheiders und Matthias Grünewalds erhalten. Diese Künstler wagten etwas Revolutionäres. Sie zeigten den Menschen sowohl in seiner Schönheit als auch in seinem Schmerz, in seiner Würde und in seinem Zweifel.
Auch in unserer Region sind Werke aus dieser Zeit zu finden, die längst nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienen. So befinden sich im Wormser Dom kunstvolle Relief, die der Bildhauer Conrat Syfer aus Sinsheim geschaffen hat, der in Straßburg, in der Werkstatt von Niclas Gerhaerd van Leyden gewirkt hatte
Der Autor Dr. Helmut Orpel ist Kunsthistoriker und Schriftsteller. Während und nach dem Studium arbeitete er als freier Redakteur bei verschiedenen Kunstzeitschriften und veröffentlichte zahlreiche Texte zu Kunstthemen. 1995 gründete Orpel die Kunstzeitschrift ArtProfil und war dort bis 2007 Herausgeber und Chefredakteur. Er arbeitet als freier Journalist, Dozent und Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. Außerdem schreibt er Erzählungen und Romane. Von 2008 bis 2014 war Orpel Vorsitzender des "Literarischen Zentrums Rhein-Neckar e.V. 'Räuber 77'", das unter anderem den Mannheimer Literaturpreis der Räuber ´77 ausschreibt.